Low Carb & Co.: Welche Diät ist die richtige?

Low Carb & Co.: Warum nicht jede Diät für jedermann geeignet ist

Wer schon einmal versucht hat abzunehmen und sich dabei auf die Suche nach praktischen und leicht umsetzbaren Ernährungsempfehlungen gemacht hat, der weiß vermutlich: Es ist im dichten Dschungel der Abnehmtipps nicht leicht die Übersicht zu behaltenen – denn Diäten gibt es wie Sand am Meer. Welche davon aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll sind und gleichzeitig anhaltenden Gewichtsverlust garantieren können, ist zudem gar nicht so leicht herauszufinden. Wir untersuchen im folgenden Beitrag die gängigsten aktuellen Diättrends und ihre Versprechungen und geben Tipps, wie man mit Hilfe einer professionellen Stoffwechselanalyse die für sich am besten geeignete Ernährungsweise findet.

 

Abnehmen: Kalorien reduzieren alleine reicht nicht aus

Im Prinzip ist es ja gar nicht so schwierig: Wer abnehmen möchte, darf dauerhaft nicht mehr Kalorien zu sich nehmen, als er oder sie verbrauchen kann. Neben ausreichender Bewegung sind folglich die Menge und der Energiegehalt der zugeführten Nahrung ausschlaggebend für einen dauerhaften Erfolg beim Abnehmen. Es ist somit nicht verwunderlich, dass sämtliche Diätempfehlungen, so unterschiedlich sie im Detail auch sein mögen, eines gemeinsam haben: Die Reduktion der täglichen Kalorienzufuhr. Wir benötigen aber ein Mindestmaß an Energie, Nährstoffen und Vitaminen, um einen gesunden Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Ernährungswissenschaftler empfehlen deshalb eine ausgewogene Ernährungsweise, bei der keine strikten Regeln, sondern nur einige einfache Verhaltensmaßnahmen eingehalten werden sollen: Fünf Portionen frisches Obst und Gemüse pro Tag, regelmäßig Milch, Milchprodukte und Fisch, wenig Fleisch und Wurst, hochwertige pflanzliche Fette und wenig Salz und Zucker. Kohlenhydrate sollten am besten in Form von Vollkornprodukten, die viele Ballaststoffe enthalten, zu sich genommen werden. Zudem ist man sich in der Ernährungswissenschaft einig, dass kurzfristige Diäten auf Dauer nur sehr selten funktionieren. Stattdessen geht es um eine langfristige Umstellung der Ernährungsweise, angepasst an den individuellen Alltag und die Komponenten, die man gerne zu sich nimmt.

Diese Empfehlungen sind durchaus sinnvoll – sie reichen aber für die meisten Menschen nicht aus, um rasch den gewünschten Erfolg zu erzielen und dabei gesund, fit und leistungsfähig zu bleiben. Ernährungsweisen, die konsequenten Gewichtsverlust bei gleichzeitigem Muskelaufbau durch stark reduzierte Aufnahme von Kohlenhydraten propagieren, liegen deshalb in den letzten Jahren im Trend: Die sogenannten Low Carb-Diäten. Dabei handelt es sich um sehr unterschiedliche Ernährungsempfehlungen. So verfolgt beispielsweise die Paleo- oder Steinzeitvariante einen eher radikalen Ansatz, bei dem gänzlich auf Getreideprodukte verzichtet wird, während die an der medizinischen Fakultät der Universität Boston entwickelte LOGI-Methode („Low Glycemic and Insulinemic”) auf die Aufnahme von Nahrungsmitteln setzt, die einen niedrigen glykämischen Index besitzen und folglich zu einem geringeren Insulinbedarf führen – das sind hauptsächlich proteinhaltige Lebensmittel und Gemüse. Die vielleicht extremste Form der Low Carb-Diäten stellt die New York-Diät dar, die korrekterweise zumindest in der Einstiegsphase als No Carb-Diät bezeichnet werden müsste: Hier sind anfangs ausschließlich Wasser, ungesüßte Tees sowie Fisch, Fleisch und Gemüse erlaubt. Geworben wird mit Gewichtsverlusten von bis zu sieben Kilogramm innerhalb von zwei Wochen. Ob radikal oder wissenschaftlich fundiert – allen diesen Ernährungskonzepten und ihren jeweiligen Abwandlungen ist gemeinsam: Sie unterscheiden nicht nach persönlichen Eigenheiten der Stoffwechselfunktion von Abnehmwilligen.

 

Wie berechnet man aber nun diese Werte?

Selbst mit der Weiterentwicklung der Kalorimetrie und vereinfachten Verfahren zur Errechnung des Energieumsatzes war die Stoffwechselanalyse für Trainer und Trainerinnen bisher mit hohem zeitlichen Aufwand verbunden. Das ist nun nicht mehr der Fall: Mit modernen Analysegeräten lassen sich sämtliche notwendige Messungen innerhalb weniger Minuten durchführen. Spezifische Fachkenntnisse sind dazu nicht notwendig, die Erhebung und Auswertung der Messwerte erfolgt komplett automatisiert.

 

Individuelle Unterschiede im Stoffwechsel beeinflussen maßgeblich den Erfolg oder Misserfolg beim Abnehmprozess

Nun gibt es aber individuelle Unterschiede in der Verstoffwechselung von Nahrungsmitteln, die im Rahmen einer allgemeinen Ernährungsempfehlung nicht beachtet werden können. Welches Verhältnis von welchen Nahrungsmitteln bei einer bestimmten Person am raschesten zu anhaltendem Gewichtsverlust führt,

kann nur über eine individuelle Ernährungsberatung mit Stoffwechselanalyse bestimmt werden. Das funktioniert recht einfach: Über eine Atemgasanalyse werden die persönlichen Stoffwechselparameter O2, CO2 und RQ erhoben und anschließend ausgewertet. Aus den Ergebnissen der Analyse lässt sich der individuelle Grundumsatz berechnen, die Anteile von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß an der Verbrennung bestimmen und persönliche Ernährungsempfehlungen ableiten.

Eine professionelle Stoffwechselanalyse erfolgt automatisiert mittels Kombination aus Atemgasmaske und smartem Analysetool und kann unter anderem in Fitnessstudios, bei Personal Trainern oder Ernährungsberatern durchgeführt werden. Sie dauert nur wenige Minuten. Standorte, an denen eine solche Analyse durchgeführt werden kann, finden Sie zum Beispiel hier: https://www.dynostics.com/standort-finder.

 

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