DYNO TV #3: Was ist eine Spiroergometrie

Was ist eine Spiroergometrie?

Eine Spiroergometrie ist ein sportmedizinisches Messverfahren, bei dem unter Belastung und Pulsmessung alle wichtigen Atemgase erfasst und analysiert werden. Sie dient der Beurteilung der Stoffwechselparameter der getesteten Person, aus der sich wiederum Rückschlüsse auf den allgemeinen Trainingszustand und die individuelle Leistungsfähigkeit ziehen lassen. Ein effektives Training im passenden Leistungsbereich ist ohne die Erhebung dieser Parameter nicht möglich. Mittels Auswertung der erhobenen Daten lassen sich in kürzester Zeit individualisierte Trainingspläne erstellen, die vor allem für die Aktivierung des Stoffwechsels und das Ausdauertraining von Bedeutung sind.


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Spiroergometrie im Detail erklärt?

Die Atemgasanalyse unter Belastung zählt neben der Laktatmessung in der modernen Sportmedizin und in den Sportwissenschaften zu den aussagekräftigsten Untersuchungsmethoden der kardiopulmonalen Diagnostik. Noch bedeutender ist sie, wenn es um Leistungs- und Stoffwechseldiagnostik geht: Sie ermöglicht, Sport, Bewegung und Training auf Basis der erhobenen Werte für jede Testperson individuell und optimal zu gedstalten.

Wird eine Atemgasanalyse unter Belastung durchgeführt, spricht man von einer Spiroergometrie.
Im Prinzip werden dabei dieselben Atemwerte erhoben wie bei der Spirometrie, zusätzlich wird aber der Puls des Probanden oder der Probandin gemessen. Die Messung kann klassisch auf einem Ergometriegerät (Radergometer), aber auch in anderen Belastungssituationen, etwa auf dem Laufband oder beim Training im Freien erfolgen. Das Erstellen einer Spiroergometrie stellt heute keine besondere Herausforderung mehr dar, da sich die technischen Möglichkeiten sowie die Messgeräte in den letzten Jahren bedeutend weiterentwickelt haben. Neueste smarte Messgeräte sind hochentwickelt und weisen eine dauerhaft hohe Messgenauigkeit auf, die jener von klassischen sportmedizinischen Untersuchungen um nichts nachsteht. Über die Ergebnisse der Spiroergometrie lässt sich das „Medikament” Bewegung perfekt dosieren.

Um einen optimalen Trainingsplan für eine bestimmte Person zu erstellen, nimmt der Trainer oder die Trainerin die relevanten gemessenen Atemgaswerte heran – das sind neben dem Anteil von Sauerstoff und Kohlendioxid an der Atemluft und dem Atemzugvolumen all jene, aus denen man gesundheitsbezogene und stoffwechselrelevante körperliche Vorgänge ableiten kann. Mit Hilfe der DYNOSTICS performance-Funktion lassen sich diese Werte nicht nur einfach und schnell bestimmen, sondern auch interpretieren: Die Spirometrie erlaubt, herauszufinden, bis zu welcher Belastungsintensität ein Körper im Fettstoffwechsel arbeitet und ab welcher Belastung er in den Kohlenhydratstoffwechsel übergeht. Es ist mit DYNOSTICS performance sofort möglich, individualisierte Trainingsempfehlungen vor allem für die Aktivierung des Stoffwechsels und das Ausdauertraining zu erstellen.

Die Empfehlungen orientieren sich dabei an aktuellen sportmedizinischen Erkenntnissen und definierten Trainingsbereichen. Bei diesen finden wichtige Parameter des Stoffwechsels Beachtung, um das Training zielgenau auf die Fähigkeiten und Regenerationsfähigkeit einer trainierenden Person anzupassen. So lässt sich beispielsweise im Bereich der Grundlagen-Ausdauer 1 (GA1) der Fettstoffwechsel besonders gut aktivieren, im Bereich GA2 eine Leistungssteigerung erzielen, im Entwicklungsbereich (E) Intervalltraining absolvieren und im Regenerationsbereich (R) für entsprechenden Ausgleich nach harter Belastung sorgen. Wer sich auf Wettkampftraining vorbereitet, erhält sogar für den Spitzenbereich (S) die entsprechenden Tipps.

Selbstverständlich sorgt DYNOSTICS performance auch dafür, dass keine Überbeanspruchung stattfindet: Ein individuell passendes Trainingsprogramm durch Beachtung der anaeroben Schwelle, der maximalen Sauerstoffaufnahme und ausreichender Regeneration garantieren eine optimale Dosis an Trainingseinheiten mit maximalem Effekt.

 

 

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